Reise- und Trekkingnahrung und Tipps zur Wasseraufbereitung

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Wie man unterwegs Trinkwasser durch Wasseraufbereitungstabletten und mit Outdoor Wasserfiltern selbst Aufbereiten kann.

Die Gesundheit steht fast ganz oben auf unserer Prioritätenliste. Und so sind auch unsere Ansprüche an das Trinkwasser entsprechend hoch. Wasser ist für jedes Leben essentiell und kann durch keinen anderen Stoff ersetzt werden.
Doch nicht immer können alle Anforderungen an unser Trinkwasser eingehalten werden. Das trifft vor allem zu, wenn man sich auf einer Reise befindet. Der wohl wichtigste Punkt ist, dass das Wasser frei von Krankheitserregern sein soll. Solche gibt es zuhauf. E. Coli, Cholera, Salmonellen, Amöben und Hepatitis-Viren, um nur ein paar zu nennen. Einmal durch das Trinkwasser aufgenommen, machen sie sich im Verdauungstrakt bemerkbar. Aber auch Chemikalien können unser Trinkwasser kontaminieren. Vor allem bei Aufnahme über einen längeren Zeitraum kann es zu erheblichen Problemen kommen.
Unser Wasser soll natürlich auch gut schmecken, geruchsneutral sein und einwandfrei aussehen. In der Natur ist unser Wasser oftmals von Algen, Reste von Tieren oder Erde verunreinigt. Diese sind meistens ungefährlich, können aber Bakterienkolonien beinhalten. Doch auch das Trinkwasser ist nicht immer so einwandfrei, wie man es von zu Hause kennt. Besonders auf Reisen in Entwicklungsländern sollte man sich oft vorsehen. Dort gelten nicht dieselben Hygienevorschriften wie in Deutschland.
Abkochen
Eine zuverlässige Methode, um ungewollte Keime und Bakterien abzutöten, ist das abkochen. Die Hitze tötet dabei sämtliche Erreger ab. Jedoch sind einige Erreger äußerst widerstandsfähig und sterben erst bei Temperaturen von über 100 Grad Celsius, während manche schon unter der 100 Grad Celsius Marke sterben.
Auch sollte man sichergehen, dass man das Wasser lange genug abkocht, um alle Keime und Bakterien abzutöten. Lieber kocht man es zu lange, als dass man kontaminiertes Wasser trinkt.
Allerdings ist nicht immer eine Outdoorküche zu Hand und auch die Zeit- und Energiekosten für diese Art der Aufbereitung sind sehr hoch. Oftmals ist das abgekochte Wasser auch nicht 100 Prozentig frei von Schwebteilchen und sieht etwas trübe aus. Das kann den einen oder anderen Wanderer stören.

 

Tabletten zur Wasseraufbereitung

Wer sich in der Natur oder in einem anderen Land befindet und gerade keine Küche zur Hand hat, mit der er das Wasser abkochen kann, der kann auch auf Tabletten zur Wasseraufbereitung zurückgreifen. Solche Tabletten kann man oft in einem Outdoor Shop oder im Internet.
In den Tropfen beziehungsweise Tabletten ist Jod und Halogen enthalten, was alle Erreger abtötet und Chemikalien neutralisiert. In vielen Städten der dritten Welt sollte man sich vorsehen. Dort ist es nämlich üblich, das Trinkwasser zu Chlorieren. Damit man auch sauber Aufbereitetes Wasser bekommt, ist es notwendig, dass das Wasser frei von Schwebeteilchen ist und das man das Halogen auseichend dosiert, hierbei zählt auch wieder die alte Devise lieber zu viel als zu wenig. Je höher man es dosiert, desto deutlicher schmeckt man allerdings das Halogen.

 

Outdoor Wasserfilter

Wenn man den Geschmack der Aufbereitungstabletten nicht mag, kann man auch auf hochwertige Wasserfilter zurückgreifen.
Diese Mikrofilter halten mit ihren engen Maschen, die eine Porengröße von 0,2 bis 0,4µ haben, die meisten Erreger zurück. Kleinste Erreger, wie Viren zum Beispiel, können allerdings trotzdem nicht heraus gefiltert werden. Dafür gibt es allerdings Kombifilter mit Aktivkohle, die selbst kleinste Erreger, sowie üblen Beigeschmack oder Gerüche herausfiltern. Mit etwas Glück findet man solch einen Filter als Outdoor Schnäppchen. Ansonsten können gute Modelle sehr teuer werden. Die teuren Modelle sind allerdings ein recht sicherer Weg, das Wasser auch vollständig zu filtern.

 

Reise- und Trekkingnahrung

Genauso wichtig für unsere Gesundheit wie das gesunde Trinkwasser ist eine gute Ernährung. Genügend Nahrung sollte in keiner Outdoor Ausrüstung fehlen. Oft ist es besonders auf Reisen nicht leicht, seinen Körper mit den nötigen Stoffen zu versorgen, die er benötigt. Im Internet kann man oft Outdoor Angebote über fertig zubereitetes Essen finden.
Wenn man eine Tagesreise mit mehreren Personen unternimmt, können die Lebensmittelvorräte schnell sehr schwer werden. Doch es gibt Alternativen, die zumindest über einen kurzen Zeitraum genügend Energie liefern, um eine Wanderung zu überstehen.
Viele der schon fertigen Lebensmittel, die speziell für Wanderungen und Trekking ausgelegt sind, kann man in Tüten oder Dosen kaufen. Einige kann man sowohl kalt, als auch zubereitet essen. In der Regel haben sie einen hohen Kalorienanteil, da man nach einer anstrengenden Wanderung mehr Kalorien verbrennt, als an einem normalen Tag. Genügend Proteine dürfen in der täglichen Ernährung auch nicht fehlen. Besonders wenn man Muskelschmerzen hat, sollte man am Abend nicht vergessen, etwas sehr Proteinhaltiges zu essen. Der Körper regeneriert sich im Schlaf und damit die Muskeln repariert werden können und der Muskelkater nachlässt, benötigt der Körper in der Nacht Protein. Am Morgen sollte man seine Speicher, die über Nacht geleert wurden, wieder auffüllen. Perfekt für einen anstrengenden Tag ist ein großes Frühstück mit vielen Kohlenhydraten. Diese geben Energie für den Tag. Haferflocken sind das ideale Frühstück, sie haben viele Kohlenhydrate und sind leicht mitzunehmen. Kohlenhydratreiche Outdoor Schnäppchen findet man mit etwas Glück in einem Outdoor Shop oder wie schon erwähnt, im Internet.
Im Grunde ist es egal, ob man sich seine Nahrungsmittel fertig beim Discounter kauft, oder sich seine Gerichte im Voraus zubereitet. Doch oftmals sind die schon fertig abgepackten Nahrungsmittel einfacher zu verstauen und leichter. Besonders wenn man Outdoor Angebote sucht, kann man diese oft kostengünstig finden.
Manche Wanderer greifen sogar tagelang auf Pulver, Reise- und Trekkingnahrung und Drinks, beziehungsweise püriertes Essen zurück.
Die Faustregel ist, dass man wissen sollte, welche Stoffe der Körper wann braucht und wie viel davon. Entweder man teilt sich sein Essen dann vor der Tour ein, oder man kauft eben spezielle Nahrung zum Wandern und Trekking in einem Outdoor Shop.

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