Trekking Bekleidung

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Keine Outdooraktivität ist beliebter als das Trekking, zu Hause gleichermaßen wie im Urlaub. Nahezu überall gibt es Wanderpfade, die den Trekker nur für einige Stunden durch die Landschaft führen, genauso wie andere, die in Mehrtages- oder Wochentouren eine komplette Campingausstattung und inklusive Kenntnisse erfordern. Mit dieser Vielfalt an Möglichkeiten erreicht der Sport eine breite Masse von Naturbegeisterten.

Zu den berühmtesten Trekkinggebieten dieser Welt zählen u. a. Neuseeland, Skandinavien, Südamerika und natürlich Nepal. Der eindrucksvolle Himalaja steht weltweit als ein Synonym für Abenteuer, Bergsteigen und natürlich Wandern. Unzählige Routen führen durch das höchste Gebirge der Welt. Für einen beliebten Track, der Annapurnarunde gibt es viele Ein- und Ausstiegspunkte, um den atemberaubenden Weg mit dem sprichwörtlichen Höhepunkt, der Thorung La Passüberquerung auf 5416 Meter, auf 10 bis rund 20 Tage persönlich abgestimmt zu gestalten.

In Neuseeland eröffnet im Sommer der südlichen Hemisphäre 2011/2012 einer der längsten Trekkingrouten der Welt. 17 Jahre brauchten die Helfer, um die abwechslungsreiche Strecke durch die raue und wunderschöne Landschaft zwischen Cape Reinga, den nördlichsten Punkt der Nordinsel, und Bluff, den südlichsten Punkt der Südinsel, fertigzustellen. Mit dem „Te Araroa“, was übersetzt so viel heißt wie der lange Weg, haben die bereits Trekking verwöhnten Neuseelandurlauber ein spektakuläres Extra bekommen. Doch während die berühmten Great Walks wie z.B. der Tongariro Circuit, der Heaphy Track oder der beliebte Milford Track problemlos innerhalb eines normalen Urlaubes begangen werden können, muss man für den rund 3000 Kilometer langen Weg mindestens vier Monate einplanen. Er rangiert damit in einer Liga mit dem Appalachen und dem Pacific Crest Trail.

Doch um das Erlebnis Trekking auch uneingeschränkt genießen zu können, braucht man die richtige Ausrüstung. Unerlässlich auch für kürzere Wege sind die richtigen Wanderschuhe, die den Füßen die nötige Stabilität auch auf wackeligem Terrain wie Kies, Schotter und unebenen Felsen geben. Es gibt Trekkingschuhe für alle Einsatzgebiete. Von robusten Boots mit fester Sohle für Steigeisenkompatibilität bis hin zu einer leichten Sandale, die den Fuß immer noch an den wichtigsten Punkten um das Fußgelenk Halt gibt und gleichzeitig für eine ausreichende Luftzirkulation in heißen Klimazonen sorgt. Die richtige Trekking Bekleidung leitet den Schweiß vom Körper weg, ist leicht und schnell trocknend. Je nach Bedarf gibt es extra luftdurchlässige T-Shirts, um eine Überhitzung des Körpers zu verhindern oder für kalte Gebiete Wind stoppende Outdoor Jacken, um einer Unterkühlung entgegen zu wirken und natürlich eine gute Regenjacke bei Nässe, um die unteren Schichten und den eigenen Körper auf langen Touren trocken zu halten. Dünne Kleidungsschichten sind nach Notwendigkeit unterschiedlich kombinierbar, um immer ein angenehmes, gut temperiertes Gefühl zu geben. Wichtig ist es, immer eine Extralage für die Pausen dabei zu haben, um die Muskeln nicht auskühlen zu lassen. Auch eine Trekkinghose gibt es für jeden Bedarf. Universell einsetzbar ist die strapazierfähige Allrounderhose für den Alltagsgebrauch in durchschnittlichen Klimazonen. Die leichte Ziphose, die sekundenschnell mithilfe eines Reißverschlusses von einer langen zu einer kurzen Hose umfunktioniert werden kann, eignet sich hervorragend im Sommer oder in tropischen Zonen. Für den Einsatz in besonders kalten Regionen empfiehlt sich eine Thermo-Hose. Das meist wattierte Innenmaterial zusammen mit einer Wasser und Wind abweisenden Oberfläche verleiht den Beinen besonders viel Wärme. Alle Variationen lassen sich zusätzlich auch noch mit Thermounterwäsche kombinieren und geben somit den verschiedenen Varianten ein größeres Einsatzspektrum.

Für längere, individuelle Tracks werden eine Campingausrüstung und ein Trekkingrucksack notwendig. Bei einem Rucksack ist besonders auf einen perfekten Sitz zu achten, er sollte einen guten gepolsterten Hüftgurt besitzen, verstellbare Gurte für individuelle Rückenlängen und auch im voll beladenen Zustand getestet werden. Trekking Rucksäcke werden in ihrem Volumen in Litern berechnet und können so den Bedürfnissen angepasst werden. Jedoch sollte mit einem Volumen um die 65+ gerechnet werden, um eine Campingausrüstung, wie Zelt, Kocher, Isomatte, Mumienschlafsack und natürlich eine angemessene Verpflegung einzupacken. Ein Zelt sollte vor allem leicht, wasserdicht und stabil sein. Eine Isomatte schützt den Körper vor Unterkühlung, die isolierende Wirkung strahlt die Körperwärme wieder zurück, sie sollte für das Trekking ebenfalls ein geringes Eigengewicht besitzen. Ein Schlafsack kann unter Umständen eines der schwersten Ausrüstungsgegenstände sein, doch gerade in kalten Gebieten lohnt sich die Mitnahme eines qualitativ hochwertigen Schlafsacks mit einer guten wärmenden Wirkung. Bei allen Ausrüstungsgegenständen sollte ebenfalls auf ein geringes Packmaß geachtet werden. Kompressionsbeutel helfen die Ersatzkleidung platzsparend im Rucksack zu verstauen.

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